Psychoakustik
Hörerlebnis im Fokus
Psychoakustik erklärt wissenschaftlich, wie wir Geräusche wahrnehmen – und das geht weit über den reinen Schalldruck hinaus!
Psychoakustische Analysen sichern Herstellern echte Wettbewerbsvorteile, wenn sie die Geräuschqualität ihrer Produkte daraufhin optimieren.
Die Herausforderung liegt darin, die Geräuschwahrnehmung numerisch nachzubilden und damit sichtbar zu machen – für eine sichere Bewertung.
Psychoakustische Phänomene und Standards
- Lautheit: beschreibt, wie stark ein Schallereignis subjektiv als laut empfunden wird - unabhängig vom physikalischen Schalldruckpegel.
ISO 532-1, ISO 532-3, DIN 45631/A1, ANSI S3.4-2007, ECMA 418-2 - Tonhaltigkeit: tonhaltige Komponenten eines Geräusches bewirken, ob es eher als klar (wie eine Flöte) oder rauschend (wie Blätter im Wind) wahrgenommen wird.
DIN 45681, ISO/ TS 20065, ECMA 418-1, ECMA 418-2 - Schärfe: beschreibt, wie hohe Frequenzen den Klang schrill machen: mehr Anteile klingen schärfer (wie eine Kreissäge), wenige wirken auch weniger schrill (wie Motorenbrummen).
DIN 45692 - Rauigkeit: beschreibt, wie „kratzig“ oder „vibrierend“ ein Klang wahrgenommen wird, wenn er sehr schnell schwankt – wie das Brummen einer Motorsäge oder eines Rasierapparates.
DIN 38455, ECMA 418-2 - Schwankungsstärke: beschreibt, wie stark die Lautheit eines Klangs an- und abschwillt – wie etwa bei einer Sirene.
ECMA 418-2
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